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Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten der Natur
Karkonosze ,
Góry Izerskie ,
Zackelfall ,
Kochelfall ,
Schneegruben ,
Reifträger ,
Rabenstein ,
Hohlerstein ,
Todeskurve ,
Hochstein ,
Goldener Ausblick ,
Zuckerschale
, Roter Loch
Riesengebirge – der bekannteste und am höchsten gelegene Gebirgszug der Sudeten. Dank der gut ausgebauten touristischen Infrastruktur (Netz von
Wanderwegen, Berghütten, Skianlagen) ist das Riesengebirge seit Jahrhunderten Ziel von Wanderern und Skifahrern. Seine unverwechselbare Schönheit und natürliche
Vielfalt, die herrlichen Aussichten und die spezifische Atmosphäre zieht Künstler und Naturliebhaber magisch an. Die einzigartige Flora und Fauna ist ein natürlicher Anziehungsfaktor für Botaniker und Naturwissenschaftler.
Der Gebirgszug erstreckt sich längs der tschechischen Grenze auf 36 km Länge von Nordwesten nach Südosten. Im Westen bildet seine Grenze der Neue-Welt-Pass (Przelecz Szklarska), im Osten die Liebauer Pforte (Brama Lubawaska). Der am deutlichsten exponierte Teil des Riesengebirges (der „Schlesische“) erstreckt sich von Szklarska Poreba bis zur Schneekoppe (Sniezka), dem mit 1603 m üdM höchsten Punkt der Sudeten. Seine optische, und Respekt einflössende Präsenz im Hirschberger Tal, brachte dem Gebirgszug seinen Namen.
Das Riesengebirge ist hauptsächlich aus Granit aufgebaut. Einzelne schwer verwitterbare Granitblöcke bildeten die Grundlage für die riesengebirgs-typischen Felsformationen, die überall im Riesengebirge vorzufinden
sind.

Das Isergebirge ist der am weitesten im Westen gelegene Gebirgszug der Sudeten, der sich am Neue-Welt-Pass (Przelecz Szklarska) mit dem Riesengebirge trifft. Die natürliche Grenze zwischen den beiden Gebirgszügen bildet der Fluss Zacken (Kamienna), der in einem schönen Gebirgspass durch Szklarska Poreba fließt. Das Isergebirge ist mit vielen Wanderwegen durchnetzt, unter ihnen der Hauptwanderweg der Sudeten (GSS), versehen mit einer roten Markierung.
Wanderwege, die auf die Höhenlagen des Isergebirges führen, bieten ein wunderbares Panorama auf die westlichen Sudeten. Wir empfehlen einen Ausflug auf den Hochstein (Wysoki Kamien, 1058m üdM.), einem der besten Aussichtspunkte in der Umgebung. Hier im Isergebirge finden sich 200 km gekennzeichneter Radwege und im Winter ist dies ein wahres Paradies für Langläufer und Freunde des
Schlittensports.

In den oberen Partien des Isergebirges finden sich die wissenschaftlich wertvollen subalpinen Wiesen und Hochmoore. Auf der Bergwiese In der Iser (Hala Izerska) wurde das Naturschutzgebiet
„Isermoor“ gegründet. Kaum einer weiß, dass die Bergwiese In der Iser der polnische Kältepol
ist. Hier werden die niedrigsten Temperaturen im Jahresdurchschnitt und die größten Tagestemperaturschwankungen gemessen.
Im Mittelalter wurde das Isergebirge, welches reich an natürlichen Bodenschätzen
ist, von Schatzsuchern, den Wallonen, ausgebeutet. Heute finden sich noch Spuren der Wallonen in dem Gebiet: verlassene Stollen, Abbaumulden und auf Felsen hinterlassene geheime wallonische
Zeichen.
Zackelfall (Wodospad Kamieñczyka, 843 MüNN)
– der höchste Wasserfall im schlesischen Teil der Sudeten. Der Bach springt über drei Stufen aus einer Höhe von 27 Metern in die 100 Meter lange Zackelklamm herunter. An manchen Stellen der 25 Meter hohen, senkrechten Felswände ist die Schlucht nur 4 Meter breit. Im mittleren Teil des Wasserfalles befindet sich eine im Mittelalter von Wallonen künstlich ausgehauene Höhle, sog. Goldloch (Z³ota Jama), wo man Pegmatiten und Amethysten abgebaut hat. Am Zackelfall befindet sich die Baude „Kamieñczyk” und die Hütte "Sielanka".
Zugang: aus der Stadtmitte der Wanderweg mit den roten Zeichen in Richtung „Szrenica”, über die Sikorskiego-Straße; von der Talstation des Sesselliftes – mit den schwarzen
Zeichen.
Eintritt in die
Zackelklamm:
•
Normal 4 Z³, ermäßigt 2 Z³
•
Gruppenkarte
(für 10 Personen): 28 Z³, ermäßigt Z³

Kochelfall (Wodospad Szklarki, 520 MüNN) - malerischer Wasserfall auf dem Gebiet des Nationalparks Riesengebirge (Karkonoski Park Narodowy); die 13 Meter hohe Wasserkaskade mündet in einer romantischen Schlucht, wo sich die gemütliche Baude „Kochanówka”
befindet.
Von der Stadtmitte folgt man den schwarzen Markierungszeichen oder geht den Wanderweg am Fluss entlang (grüne
Zeichen)

Nationalpark-Taxe im Nationalpark Riesengebirge (Karkonoski Park Narodowy)
• 1-Tag-Gebühr: 4 Z³, ermäßigt 2 Z³
• 3-Tage-Gebühr: 8 Z³, ermäßigt 4 Z³
•
Gruppenkarte
(für 10 Personen): 28 Z³, ermäßigt Z³
Schneegruben (Œnie¿ne Kot³y, 1300-1490 MüNN) – zwei von der Natur ausgeformte Gletscherkessel zwischen Hohem Rad / Wielki Szyszak und Veilchenspitze / £abski Szczyt, die von einem Felsenkamm getrennt sind. Die senkrechten Granitwände erreichen eine Höhe von 150 Metern; der Rand der Großen Schneegrube (in der sich auch zwei Schneeteiche befinden) liegt auf 1490 MüNN. Die Große (800 Meter lang und 600 Meter breit) und die Kleine Schneegrube bilden ein Naturschutzgebiet von 127 ha, welches auch eine sehr reiche Blumenwelt beherbergt. Der Name „Schneegruben“ ist dem dort sehr lange liegenden Schnee zu verdanken, der noch im Hochsommer (1970 sogar bis zum 2. September!) zu sehen ist. Über den Schneegruben befindet sich ein interessanter Fels, die Rübezahlkanzel / Tron Liczyrzepy genannt ist, von dem man eine imposante Aussicht hat. Daneben befindet sich die ehem. „Schneegruben-Baude“, die heute als Fernsehturm und Sendestation benutzt wird.
Der Zugang zur Rübezahlkanzel und an den oberen Rand der Gruben führt vom Reifträger / Szrenica über den Kammwanderweg; die untere Ebene der Schneegruben ist nur von Jun bis November zugänglich über den grün
markierten Pfad von Alter Schlesischer Baude (Schronisko „Pod £abskim Szczytem“).

Reifträger (Szrenica, 1362
m) – der über der Stadt herausragende Berg, der mit dem Sessellift leicht erreichbar ist. Auf dem Gipfel steht den Wanderern die Reifträger-Baude (Schronisko „Na Szrenicy“) zur Verfügung. Zwar zählt der Berg aufgrund seiner Höhe zum Mittelgebirge, aber seine Schneeverhältnissen sind denen der Alpen in 2000 m Höhe zu vergleichen. Dank dieser günstigen Wintersportmöglichkeiten ist in den letzten Jahren ein modernes Skigebiet SKI ARENA SZRENICA entstanden. Es umfasst ein Netz von 20 Km Pisten, Doppelsessellift und mehrere Skiliften.
Der Gipfel ist mit Lift oder über den rot markierten Wanderweg (Kammweg) zu
erreichen.

Rabenstein (Krucze Ska³y, 700 M)
– mächtige 30 Meter hohe Granitfelsen (herrlicher Rundblick vom Aussichtspunkt an der Spitze) - auf dem rechten Ufer des Zacken (Kamienna). Daneben fungiert er als Zentrum der Extremsportarten „Quasar“, wo man mit fachlicher Sicherung klettern, über eine Hängebrücke gehen oder an sog. „Pendel“ springen kann. Telefonnummer von „Quasar“: (+48) 503 158 607.

Gegenüber, auf der anderen Seite des Flusses und der Straße, befindet sich ein anderer Fels,
Hohlerstein (Krzywe Baszty). Im unteren Teil des 18 Meter hohen Felsen befindet sich eine kleine Höhle, wo im 19. Jahrhundert Pegmatiten abgebaut wurden.
An den Felsen führt der rot markierte Wanderweg in Richtung „Szrenica“ (Reifträger) und „Kamieñczyk“
(Zackelfal).

Todeskurve (Zakrêt Œmierci, 755 M)
– scharfe (fast 180 Grad) Kurve an der Straße aus Schreiberhau nach Flinsberg (Œwieradów). Die Kurve verdankt ihren Namen den vielen Autounfällen, die dort passiert sind. Sie bietet zugleich einen breiten Blick auf das Riesengebirge und das Hirschberger Tal (Kotlina Jeleniogórska).
Zugang bzw. Zufahrt über Dworcowa- und Armii-Krajowej-Str., Richtung: Œwieradów Zdrój

Hochstein (Wysoki Kamieñ, 1058 MüNN) – charakteristischer Berg im Isergebirge (Góry Izerskie), der vom Norden über die Stadt ragt. Auf dem Gipfel befindet sich ein bis 30 Meter hoher Felsenkamm, wovon man einen herrlichen Rundblick auf die ganzen West-Sudeten hat. Dort oben sind auch noch die Fundamente der im Jahre 1963 abgerissenen Baude zu sehen.
Aus der Stadtmitte führt dahin der rot markierte Wanderweg nach Flinsberg (Œwieradów Zdrój)

Z³oty Widok (wörtl. „Goldener Ausblick”, 585 MüNN) – hohe Felsstufe über dem Tal des Zacken (Kamienna) mit Riesengebirgspanorama.
Die Felsengruppe liegt am blauen Wanderweg, der von der Stadtmitte in Richtung Nieder-Schreiberhau / Szklarska Porêba Dolna führt. In der Nähe befinden sich noch zwei
Felsen: Zuckerschale (Chybotek) und Luisenfels (Grób
Karkonosza).

Zuckerschale (Chybotek)
– seit dem 19. Jh. eine der größten Besonderheiten Schreiberhaus. Mächtige Felsgruppe besteht aus mehreren Blöcken; der höchstgelegene – ca. 4 Meter lang – lässt sich leicht schaukeln. Mit dem Fels sind zahlreiche Sagen und Legenden von Wallonen und vom Rübezahl verbunden. Nach alten Erzählungen, soll die Zuckerschale den Eingang in die unterirdische Schatzkammer zudecken.
Die Felsengruppe liegt am blauen Wanderweg von der Stadtmitte in Richtung Nieder-Schreiberhau / Szklarska Porêba Dolna. In der Nähe befinden sich noch Felsen Z³oty Widok und Grób Karkonosza
(Luisenfels).

Czerwona Jama (wörtl. „Rotes Loch”)
– eine künstlich ausgehauene Höhle, in der im 19. Jahrhundert Pegmatiten abgebaut wurden.
An ihr vorbei führt der grün markierte Wanderweg am Zacken entlang; die Höhle befindet sich ca. 100 Meter westlich vom Campingplatz „Pod Ponur¹ Ma³p¹”.
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