WLASTIMIL HOFMAN HAUS

ul. Matejki 23
Tel. +48 75 717 27 52
Geöffnet:
Die Besichtigung des Hauses ist nur in Anwesenheit des Besitzers möglich. Man kann telefonisch einen Besichtigungstermin ausmachen.

Das ist eine außergewöhnliche Gelegenheit, das Haus des Malers Wlastimil Hofman zu besichtigen, das seit dem Tod des Künstlers in praktisch unverändertem Zustand ist. Das Innere des im Vergleich kleinen Hauses zeigt die Werkstatt des Meisters, wo weiterhin seine Staffeleien stehen und daneben auf einem Tisch Pinsel und Farbtuben liegen. Das Klima des Ortes, wie es der heutige Eigentümer Herr Wacław Jędrzejczak garantiert ist immer noch durchdrungen von der Seele des Künstlers, was wir so in keinem Museum finden.

Wlastimil Hofman (1881-1970) – von Jan Sztaudynger „Maler des inneren Glanzes” genannt, war ein in Polen und auf der ganzen Welt bekannter Künstler - Maler, Poet, Schüler von Stanisławski, Wyczółkowski und vor allem Jacek Malczewski. 1947 zog er von Krakau nach Schreiberhau (Szklarska Poręba) durch Überredung von eben Sztaudynger und wohnte zusammen mit seiner Frau in einem kleinen Häuschen auf der Średniej. Hofman verband sich sehr mit der lokalen Bevölkerung, er malte viele Porträts und kleine Bilder für die Einwohner, aber die Hauptabnehmer seiner damaligen Werke waren die örtlichen Franziskanermönche. Viele seiner Werke schmücken Privathäuser und hiesige Kirchen.

Das Haus Hofmans - die Wlastimilówka wurde in kurzer Zeit zu einem Ort der Begegnung der lokalen Künstlergemeinde. Nach dem Tod des Malers wurde kraft Testamentes, Herr Wacław Jędrzejczak Eigentümer des Hauses und seiner gesamten Ausstattung. Der derzeitige Hausherr öffnet die Werkstatt des Malers und zwei Zimmer mit Bildern für Besucher.

GERHART UND CARL HAUPTMANN HAUS o/ Riesengebirgsmuseum

ul. 11 Listopada 23,
Tel. +48 75 717 26 11
www.domhauptmannow.pl
Geöffnet: von Dienstag bis Sonntag
von 9:00 - 16:00 Uhr
Eintritt: Erwachsene - 6 zł, Kinder - 3 zł

Ständige Ausstellungen im Carl und Gerhart Hauptmann Haus:

  1. Im Königreich des Berggeistes
  2. Erzeugnisse der Glashütte „Józefina” in Schreiberhau (Szklarska Poręba)
  3. Gerhart Hauptmann und sein Bekanntenkreis
  4. Łukaszowcy
  5. Carl Hauptmann und seine Freunde
  6. Wlastimil Hofmann und die frühen Jahre der Nachkriegskolonie
  7. Glas- und Fotokünstler
  8. Die jüngste Künstlergeneration in Schreiberhau (Szklarska Poręba)

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ÖKOBILDUNGSZENTRUM DES RIESENGEBIRGES

ul. Okrzei 28 Tel. +48 75 717 21 24

Geöffnet: von Dienstag bis Samstag von 09:00 bis 15:00 Uhr.

Alle, die sich für breitgefächerte Landeskunde und den Naturreichtum des Riesengebirges interessieren, laden wir zu einem Besuch des Ökobildungszentrums des Riesengebirges KPN ein.
Im Verlauf der Besichtigung lernen die Besucher dieWelt der lebenden und toten Natur der polnischen und tschechischen Seite des Gebirges kennen. Einige interaktive Säle zeigen eiszeitliche Talkessel, Torfmoore, Fauna und Flora, Naturereignisse sowie den vielseitigen Einfluss des Menschen auf die Berge. Die Attraktivität der Ausstellung erhöhen großformatige Panoramen, ein Berührungsmodell des Riesengebirges sowie die Sprachversionen: polnisch, tschechisch, deutsch und englisch. Filmvorführungen, Tonbildschau und verschiedene Präsentationen finden im komfortablen Vorführraum statt. Eine Ergänzung bildet der Saal für zeitbegrenzte Ausstellungen und die moderne Bibliothek mit Lesesaal. Neben dem Zeigen von Ausstellungen werden im Ökobildungszentrum des Riesengebirges, mit Unterstützung des entsprechenden Mitarbeiterstamms Kurse (im Objekt und im Gelände) für organisierte Gruppen von Schulen, Lehrern, Studenten oder der lokalen Bevölkerung durchgeführt. Vor Ort kann man Bücher, Mappen und andere Erzeugnisse zum Thema Riesengebirge kaufen. Das Objekt ist für behinderte Personen zugänglich.

Bei gutem oder schlechtem Wetter, bevor Sie sich auf den Weg oder den nächsten Ausflug in die Berg machen – schauen Sie die Multimediaausstellung "Virtuelles Riesengebirge" an.

MINERALOGIEMUSEUM

ul. Kilińskiego 20
Mobil: +48 607 100 880,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,
www.sokolowski-muzea.pl
Geöffnet:
Dienstag-Samstag 10 - 18:00, Sonntag 10 - 16:00, Montag - geschlossen; währen der Saison täglich von 10:00 bis 18:00
Eintritt: Erwachsene - 10 zł, Rentner, Arbeistsunfähigkeitsrentner und Studenten - 7 zł ( nach Vorlage des entsprechenden Ausweises), Jugendliche bis 18 Jahre - 5 zł, Kinder bis 5 Jahre - kostenlos

Das Museum wird seit 1993 durch die Familie Sokołowski geführt: Renata, Grzegorz und Sohn Kazimierz. Die Leidenschaft der Eltern teilen außerdem zwei Töchter, die eine ähnliche Einrichtung in Kamien Pomorski führen.
Im Museum in Schreiberhau (Szklarska Poręba) kann man annähernd 3000 Ausstellungsstücke bewundern: Mineralien und Versteinerungen aus der ganzen Welt und auch ein Exponat aus dem Weltall – den Meteorit Gibeon. Vor dem Gebäude befindet sich der in Europa einmalige “Karbonwald”. Das sind versteinerte Baumstümpfe Dadoxylon, die vor 300 Millionen Jahren wuchsen.
Eine Besonderheit des Museums sind die hier gesammelten Versteinerungen und Skelette von Dinosauriern. Das ist die größte Privatsammlung dieser Kriechtiere, die Millionen Jahre alt sind. Unter den Ausstellungsstücken kann man unter anderem ein Dinosaurierei aus China sehen.

Die ältesten Versteinerungen im Museum haben 570 Millionen Jahre und sind Stromatolithen aus dem Bober – Katzbach Gebirge (Góry Kaczawskie) sowie Trilobiten aus dem unteren Kambrium (530 Millionen Jahre).

MINERLOGIEMUSEUM - PANORAMA 360

REGIONALMUSEUM - JUNA (geschlossen)

ul. Jeleniogórska 9
Tel. +48 75 717 32 87,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,
www.chatawalonska.pl
Museum geschlossen.

Im Museum werden eine ständige Ausstellung von Schmuck- und Edelsteinen aus den Sudeten und der Welt sowie Kunsthandwerkserzeugnisse gezeigt. In der Sammlung befinden sich zahlreiche Exponate von Mineralien aus Niederschlesien, Polen oder der Welt. Besichtigen kann man unter anderem mehrere Kilo schwere Quarze aus dem Isergebirge, einen der größten Agatfunde aus Nowy Kościoł (Niederschlesien), Rauchquarzkristalle aus dem Przełęcz Kowarski, Sandhornsteinklumpen aus den Góry Świętokrzyskie wie auch kiloschwere Charoite aus dem Ural, Malachiten und Stalaktiten aus Kenia oder kiloschwere Amethistgeoden aus Brasilien.

Im Objekt des Museums befindet sich ein Verkauf von Handwerksprodukten aus Glas, Keramik, Holz, Edelsteinen, Rohmineralien – für Sammlungen sowie Accessoires.

Glashütte

Jakuszyce - Orle, Tel. +48 608 688 408, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,www.szklanahuta.pl
Geöffnet:
vom 1. Mai bis 31. Oktober von 10.00 bis 16.00 Uhr. Montag geschlossen. Möglichkeit der Besichtigung nach vorheriger Terminvereinbarung.
Eintritt: Erwachsene: 7zł, Schüler: 5 zł, Kinder bis 6 Jahre – unter Aufsicht eines Erwachsenen: kostenlos. Im Eintrittpreis enthalten ist eine Postkarte.

Die einzige Ausstellung in Polen und eine von wenigen weltweit von Glasbriefbeschwerern und Millefioriglas. Man kann sie in der Glashütte bewundern – einem, vor einem Jahr renovierten unter Denkmalschutz stehenden Gebäude der ehemaligen Schleiferei der Glashütte Carlsthal.

Hier kann man mehrere hundert Exponate, hauptsächlich Beschwerer für Papier anschauen, die in einer Schichtglastechnik, der filigransten und edelsten Glastechnik, dem Millefiori hergestellt wurden.Das Wort "millefiori" selbst kommt vom italienischen "mille fiori" und bedeutet "tausend Blumen". Die historische Millefioritechnik kommt aus dem altertümlichen Ägypten. Jahrhunderte lang war sie das bestgehütedste Geheimnis der der Glasmeister, die in ihrem Besitz waren. Vom Meister bei seinem Tod mit ins Grab genommen, geriet sie für Jahrhunderte in Vergessenheit um erneut aufzutauchen und in den Räumen der Ereignisse zu verschwinden. Die Widergeburt dieser Technik erfolgte in der ersten Hälfte des XIX. Jhd. in den Glashütten des Riesengebirges und in Venedig.

Das Museum befindet sich nicht umsonst im restaurierten Gebäude der ehemaligen Schleiferei der Glashütte Carlsthal, in der in der ersten Hälfte des XIX. Jhd. Franz Pohl Glaserzeugnisse in der Filigran- und Millefioritechnik fertigte. Eine zweite Widergeburt feierte diese Kunst in der zweiten Hälfte des XX. Jhd. und diese dauert bis heute. In der Ausstellung kann man Proben zeitgenössischer Künstler weltweit und Kunstwerke des einzigen polnischen Künstlers, der im letzten Jahrzehnt Millefioritechnik schuf in unserem Land bewundern.

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